Travel


So … zu dem Eintrag haben immer noch die Bilder gefehlt – aber auf geht’s – ein paar Zeilen zu meinem letzten Wochenendausflug :-)  

Ein letztes Mal Sonne tanken, Badewannentemperaturen im Meer geniessen, super leckeres Thaifood essen und Entspannen stand fuer mein Wochenende auf dem Plan … und eigentlich war es auch genau so. Am Freitag Abend um 21.20Uhr startet unser Flieger in Richtung Phuket – und um Mitternacht waren wir auch endlich in unserem Zimmer angekommen - nach kurzer Erkundung des Hotels und der naeheren Umgebung gaben sich Marcus und ich auch gaenzlich unserem Hangover hin und gingen ins Bett. Nach einigen Stunden Superschlaf ging es dann ab auf die Suche nach einer Tauchschule die uns Nachmittags mit auf’s Meer nimmt – nach einigen Anlaeufen hatten wir auch eine gefunden – dann erstmal an den Strand – und damit der erste Schock – da waren so viel unschoen aussehende Europaer/ Amis … unglaublich und nicht zu beschreiben … eine durchaus miserable Augenweide.  Naja … keine naehere Beschreibung an dieser Stelle :-) – das Wetter war super und wir haben ewig Springen im Wasser wie kleine Kinder gespielt – am Nachmittag sind wir Tauchen gegangen – Kim war unser Guide – und es war einfach nur wieder schoen – einfach nur sich von der Stroemung des Wasser in 10 bis 15 Meter Tiefe treiben zu lassen, Fischen zu zuschauen und wie immer ganz und gar Zeit und Raum zu vergessen … als wir wieder auftauchten konnten wir es nicht wirklich fassen, dass schon wieder eine Stunde vergangen war :-( Aber schoen war’s :-) Am Abend haben wir uns ueber super thailaendisches Essen hergemacht und danach ueber NUTELLA-EIS :-)

Beachboy Kata Beach -) Auf zum Tauchen

Sonntagmorgen startet wie der Tag zuvor – aber an diesem Morgen kamen wir nicht drum herum drei wichtige Preise zu vergeben:

1) Grauenvollstes Fruehstuecksdress oder Was bringt andere Menschen zur Diaet (weiblich und maenlich) – Gewinner: USA

2) Geschmacklosester Bikini (weiblich) – Gewinner: Russland

3) Graesslichste Verpackung ein ‘paar’ Kilos zu viel (maennlich) – Netzteile sehen bei 50kg zu viel auf den Rippen einfach nur furchtbar aus – Gewinner: Hier streiten sich die schwedische und deutsche Besetzung der Jury noch um die Nationalitaet – Schwedisch und Deutsch stehen zur Auswahl – aber da ich ja diesen Artikel schreibe, verkuende ich das der glueckliche Gewinner dieses Preises – aus dem gelb-blauem Norden Europas kommt :-)

Danach ging es auf’s Speedboot und zu den schoenesten Schnorchelplaetzen die wir bis jetzt im Leben gesehen hatten – ganz unterschiedlich aber einfach nur ein Traum nach dem anderen. Naja … und dann war Marcus verbrannt genug und leider das Wochenende schon wieder vorbei – aber leckeres thailaendisches Essen und leckeres Nutellaeis gab es noch einmal :-) . Um 2Uhr am Montag Morgen war ich wieder im Plaza und damit ging es in die letzte Woche Singapore!

Pooltime Ablegeplatz Schnorchelparadies

Super klares Wasser Entspannen Fischparadies Fischparadies 2

Higher Jump Time to leave

Ich gebe ja zu, dass ich im Buero immer friere und gerne in der Mittagspause die lauhen Aussentemperaturen geniesse – aber Weihnachtsmusik non-stop von 9-6 auf Arbeit ist einfach nur komisch. Und am besten sind noch meine Kollegen die die Musik summend untermalen :-) Ahhhhhhhhhhhhhhh … ich muss nach Hause …. und ich will endlich auf einen Weihnachtsmarkt Gluehwein trinken und Quarkkeulchen essen (oder was auch immer ungesundes mir grade ueber den Weg laeuft) :-)

Aber ehe es in neun Tagen soweit ist und ich wirklich auf den Weihnachtsmarkt kann, fliege ich heute Abend noch ein letztes Mal ueber’s Wochenende mit Marcus zusammen nach Phuket. Eigentlich hatten wir ja ganz viel vor – aber da wir uns nun gar nicht gekuemmert haben, bin ich mal gespannt was das Wochenende so bringt. Hotel haben wir gestern in einer fuenf Minuten Aktion gebucht, Geld muss ich gleich noch Tauschen und Packen auch … und alles andere werden wir dann sehen :-)

Wuensch Euch allen ein schoenes Wochenende!!!!

Eure sich jeden Tag ein Stueck mehr auf Deutschland freuende Franzi

Ganz gegen meine Gewohnheit gibt es diesmal zuerst Bilder und in den naechsten Tagen hoffentlich ein wenig Text dazu. Unser verlaengerter Wochenendausflug war auf jeden Fall durch und durch gelungen … Bali ist einfach nur ein Ort zum Wohlfuehlen. Kurze Zusammenfassung fuer alle Neugierigen … also wie war das immer ….

1) Wetter – perfekt – Dauersonne, kleine Schaeferwoelkchen, bei zu viel Bier einen umgedrehten Mond und Nachts einen Blick in den sternenklaren Himmel vom Pool

2) Essen – koennte Dauerschwaermen – egal ob Kuchen, Fisch, Knoblauch, Essen was nicht erkannt wurde (vielleicht auch nicht erkannt werden wollte), Lemon Tee …

3) Hotel – ein Traeumschen – sechs wunderschoene Huetten (uns gehoert zwei) in einer ehemaligen Tempelanlage

mmmm … was gehoert da immer noch dazu … Wetter, Essen, Unterkunft … habe ich was vergessen …

4) Sind alle gesund und munter :-)

So …. alles andere spaeter bzw. erstmal per Bilder!!!

Eingangsbereich des Hotels Unsere Traumunterkunft 

 Massieren am Strand -) Noch mehr Strand Morgentliche Opfergaben am Strand

Erfrischungsdrink am Strand Und noch eine Babybanane dazu

Auf dem Weg nach Tanah Lot Lecker lecker … auch wenn wir keine Ahnung haben was es war Tempelanlage Papa und ich

Aufpasser Kuestengegend Zweite Zwischenmahlzeit Relaxen

Traumstimmung Dem Abend entgegen

Schon wieder Leckereien Lecker lecker Kuchen Udub Marktschreier

Balinesische Kostbarkeit Goa Gajah Eingang zur Meditationshoehle Forever Young 

von oben ohmmmmmmm Zwei mit einem grossen Mund ;-)

Habe grade Geld fuer Bali umgetauscht … und schwups-die-wups … Millionaer :-) So schnell kann das gehen sag ich Euch … da steht man da kurz vorm Mittagsessen und ueberlegt noch wie viel Geld denn so drei Leute drei Tage auf Bali gebrauchen werden – mmmhhh … naja 125 Euro sollten ein guter Anfang sein … als der Mann am Counter dann anfing … “100.000, 200.000 …. 1.425.000 Rupiah musste ich doch etwas grinsen … naja und so bin ich jetzt Rupiah-Millionaerin :-)

Auf geht’s – mit Geschichten von sprechenden Toiletten und Manga-Damen muesst ihr Euch leider noch gedulden – das wird wohl erst naechste Woche was … Asche auf mein Haupt.

Euch allen ein schoenes Wochenende – und einer Person ganz doll gute Besserung (auch wenn ich nicht wissen darf dass sie krank ist :-) )!!!

Gestern Nacht um 2.30Uhr haben wir unser Wohnung wieder im warmen (ach ist das schoen) Singapore betreten und wurden gleich von einem Stromausfall begruesst. Der gute Dr. Tham stand einige Minuten spaeter auch bei uns auf der Matte und noch ein wenig spaeter ein Elektriker … um 3.30Uhr hiess es dann endlich “Guten Nacht” und heute war dann wieder etwas schwer mit aufstehen … aber was solls … nur drei Tage Arbeiten und dann mit meinem Dad und Sven Bali … dann sind doch gute Aussichten. :-)

Und zur Zeit faellt es mir doch noch sehr schwer an Bali zu denken – irgendwie springen meine Gedanken doch immer noch sehr wirr zwischen Sushi-Rollen (wie lange brauchen wohl die Tokyo Sushikoeche um soviel Sushi zu rollen, dass sie den Weg von der Erde bis zum Mond pflastern koennten?), sprechenden Toiletten (naja – eigentlich sprach alles :-) ), rohem Pferdefleisch (durchaus lecker), vielen Schuluniformen (sehr sehr sehr vielen), alten Schreinen, Kreuzungen die sich in Sekunden fuellen mit tausenden Menschen und dann auch wieder in Sekunden leer werden, Manga-Kaffees (ob man mehr verdient wenn man in einem Kostueme Kaffee bringt?), tausend Starbucksbesuchen (Markentreue kann auch eine schoene Sache sein), der Suche nach Postkarten (manche Orte machen einem das auch wirklich schwierig), Stunden in Spielzeuglaeden (Kind sein ist auch schoen :-) ), immer wieder irritiert von den Verkaeufern die einfach nicht aufhoeren zu reden obwohl sie wissen, dass man sie nicht versteht …

Ich hoffe bis morgen ist das alles ein bisschen geordneter und ich habe ein wenig geschlafen – dann gibt es einen ausfuehrlichen Tokio-Bericht! Bis dahin lass ich meine Gedanken mal wieder schwirren …. Tokio war wirklich eindrucksvoll!!!!

Huhu da draussen … wir sitzen grade in einem Internetkaffee mitten in Crazy Tokyo … und haben nicht wirklich Zeit … es ist naemlich viel zu spannend hier … deswegen nur eine ganz kurze Zusammenfassung meiner ersten Eindruecke …

 Abermillionen frische unendlich leckere Sushirollen, Kimonos all over, ueber-ueber-ueber freundliche Japaner, die einem sogar hinterherrennen um sich zu korrigieren wenn sie einem zu erst den falschen Weg gesagt haben (oder einem nicht helfen konnten), strippende GMX-Biker, Manga Kostueme im Sex-Shop, ein Kitz nur fuer Schwule, tausende Essenssachen die alle danach schreien gekostet werden zu wollen, viele viele Schuluniformen die suesse Asiatinen kleiden, super stylische Teens, kleine Hostelzimmer (Platz ist wohl das Teuerste hier in Tokyo), ein schwacher Yen was ueberraschend gut fuer unser Portmonaie ist (waren gestern Sushi fuer weniger als 2 Euro essen und selbst Starbuckskaffee (ja lacht ruhig alle ueber meine Starbuckssucht :-) ) kostet keine 3 Euro), Tokyo kann ganz schoen leise sein (absolut unerwartet), aber auch absolut liebenswert wusselig und chaotisch, viele super bunte Komikheftchen, frische Luft, sexy Japanerinnen und kleine Japaner :-), ein verrueckt wirkendes Metro-System was aber eigentlich nur absolut cool ist (alle 500 Meter gibt es eigentlich eine Station), Japaner die immer weiter sprechen obwohl sie merken das man kein Wort versteht ….     

Tokyo ist der Wahnsinn …

… muss wieder raus … bis ganz bald … Sayonara

 Eure Franzi

Langsam waechst meine Vorfreude auf Tokyo und so habe ich beim Durchstoebern des Internets diese Virtual Tour gefunden :-)  Und jetzt freue ich mich gleich noch ein bisschen mehr – nur das Wetter macht mir ein wenig Sorgen … 15 Grad … ich habe doch am Freitag schon bei 25 Grad gefroren :-( Aber egal … Sally bringt mir morgen ein paar warme Sachen mit (ich besitze hier jediglich eine Jeans und einen Pullover) und dann kann es auf nach Tokyo gehen :-)

Sonne auf der Haut, puderweisser Strand, traumblauer Himmel, lecker-scharfes Essen, viel viel quatschen, noch mehr Strand, immer wieder ein “Ach ist das ein Traum … ist halt mein Traumland” aus Judiths Mund (ihr muesst Euch das in so einem seufzenden Ton vorstellen), immer wieder funkelnde-sich-freuende Franzi-Augen, Rumplantschen in einer Riesenbadewanne mit kristalklarem Wasser, viele einen umzingelnde Fischchen … so koennte man wohl meinen zweiten Krabiausflug kurz zusammenfassen.

Freitag am spaeten Nachmittag hob unser Tigerflieger puenktlich ab in Richtung Thailand und landet anderthalb Stunden spaeter im verregneten Krabi. Naja … genug Buecher waren aus Vorsicht eingepackt … aber schon als wir am Hotel eine halbe Stunde spaeter ankamen hatte es aufgehoert zu regnen *puh* Unser Hotel war ein Traum … wunderschoen offen gebaut und Betten zum reinplumsen und traeumen - das Ganze mit Ausblick aufs Meer :-) Nach einem kurzen Spaziergang am Strand haben wir uns aufs thailaendische Essen gestuerzt … Kokusnuss-Curry und leckere scharfe Salate … dazu Tratsch und Klatsch aus und um Singapore herum … mit ein bisschen Bier wurde der Tratsch und Klatsch auch immer witziger (naja zumindest fuer uns ;-) ). Froehlich beschwingt von dem Essen, Gespraech und Bier sind wir zurueck geschlendert und haben dabei fast noch Duc-Tan uebersehen … der stand naemlich auf einmal sonnengebraeunt von den letzten zwei Wochen vor uns :-) Nach kurzen Schnack zog es uns beide dann zurueck ins Hotel in unsere super bequemen Betten :-)

Erster Zimmerausblick kurzer Anfangsspaziergang … Angekommen

Der naechste Morgen begann mit einem Lucken durch die Gardinen … und dann … Jeppie … blauer Himmel … Sportsachen an und den Morgen begruessen. Eine Stunde bin ich mit Musik und Wellenrauschen als Unterton den Strand abgelaufen und habe mich dann nach einer Dusche mit Judith uebers Fruehstuecksbuffet hergemacht – mmmmhhhh … das war lecker.  Um 8.30Uhr wurden wir am Hotel abgeholt und zum Speedboot gebracht und dann ging es los in Richtung Trauminseln … diesmal war das Ziel Hong Island … da sich Traum-Strand, Traum-Wetter, Traum-Wasser, Traum-Essen so schlecht in Worte fassen lassen muessen hier die Bilder herhalten … die koennen das glaube ich besser. Wir sind einfach nur von einem Traum zum anderen und haben gequatscht – Judith hat beschlossen sie braucht einen Mann mit Boot, ich nehm einen mit nem schoenen Bauch (naja und all die anderen Sachen verstehen sich …. also innere Werte und so ;-) … nicht das uns jemand fuer oberflaechlich haelt), wir haben unseren Urlaub fuer naechstes Jahr uns zusammengesponnen (dafuer muss Judith was an dem Typen mit Boot machen :-) ) - und genossen.  

Unser Bootsfuehrer Erster Schnorchelplatz Traeumen Traum

-) Kleiner Inselbewohner Mehr traeumen 

Jump Hong Island wir zwei Ruhiger Ort

Gegen drei Uhr waren wir wieder zurueck in Ao Nang und haben uns dann an den Traumpool unseres Hotels gelegt und noch ein paar Sonnenstrahlen eingesammelt. Zum Sonnenuntergang hat es mich dann mit einem guten Kaffee in der einen Hand und meiner Kamera in der anderen an den Strand gezogen … genauso schoen wie der Tag begonnen hatte verabschiedete er sich nun auch wieder … jetzt sitze ich hier und koennte genauso wie Judith seufzend sagen … “Einfach nur ein Traum …” …

Poolanlage Aber Samstag war ein schoener Sonnenuntergang …. mmhhh

Einfach nur zum bleiben noch mehr bleiben, bleiben, bleiben

Abends waren wir wieder … mmmmhhh … lasst mich ganz kurz ueberlegen … achja … Rotes Curry essen :-) (gab es das letzte Mal Mittags – aber da am Besten … ich glaube das hatte die Mama von unserem Bootsfuehrer gemacht … das war soooooo lecker) Danach sind wir noch ein bisschen durch Ao Nang geschlendert und irgendwann wieder in unseren kuschelweichen Betten gelandet.

Der naechste Morgen begann wie der Vortag – erst ein vorsichtiges Lucken, dann freuen, dann joggen, dann super leckeres Fruehstueck … schoener konnte es gar nicht sein :-) Nachdem Judith ihre Mitbringsel geshoppt hatte haben wir uns von einem Longtailboot nach Chicken Island fahren lassen und da in der Sonne gechillt. Von Strand, Sonne, Wasser … schwaerme ich jetzt mal nicht weiter … mmmmmhhhh … sonst wird das Fernweh viel zu gross.

Auf gehts zur naechsten Insel Was braucht man mehr … Plansch plansch … Angekommen in der Riesenbadewanne

Als Abschiedsessen gab es dann nochmal Curry :-) und dann hiess es leider auch schon Abschied nehmen. Alles andere kennt ihr ja schon … nun heisst es nur hoffen, dass sich der Smog mal langsam verzieht und wir auch hier wieder atmen koennen … aber zur Zeit nur ein Wunsch der sich wohl nicht so bald erfuellen wird …

Guten Morgen Sonnenschein …. :-)

Ich bin wach wach wach :-) Nachdem ich gestern Abend noch die psychologischen Buerden, die einem so ein Laufband zumutet, ueberwunden habe, in der Sauna relaxte, auf meinem Bett Musikhoerend vor mich hingetraemt habe, dann einfach nur Murmeltierartig geschlafen habe und mit dem Wissen aufgewacht bin, heute Abend den Sonnenuntergang in Thailand sehen zu koennen, fuehle ich mich fit wie ein grinsender 1000 Meilen Stiefel. Zudem konnten wir heute das erste Mal seit Wochen normale Luft auf dem Weg zur Arbeit geniessen und die Sonne auf unserer Haut spueren … einfach ein perfekter Start in den neuen Tag :-)

Nun heisst es nur noch Unterwasserkamera kaufen und das Wochenende kann beginnen …. *freufreufreu*

Nun bin ich schon ueber 24 Stunden wieder in Singapur, aber irgendwie schwelge ich doch noch immer sehr in den Erinnerungen dieses Wochenendes :-)

Ok – der Anfang war nicht ganz so entspannend – es hiess um 4Uhr aufstehen (hatte immerhin drei Stunden Schlaf gehabt) – dann sassen zwei halbschlafende Gestalten im Taxi – nach einem Kaffee und einem Tuna-Sandwich sahen diese nicht wirklich besser aus – aber nach dem wir die Einwanderungsmodalitaeten hinter uns gebracht hatten und auf dem Mofa uns die Sonne Morgens um 7.30Uhr ins Gesicht schienen liessen und die Luft auf der Haut spuerten steckten wir voller Energie und Tatendrang diese Gegend Kambodscha’s erkunden zu wollen (ok – der Satz war wirklich lang :-) … aber der Morgen wirkte zum Anfang auch wirklich lang). Auf dem Mofa fing gleich meiner Fahrer mit mir ein Gespraech an ob wir den wirklich in das Hotel wollen wuerden welches wir genannt haetten – sie haetten Freunde … naja … darauf waren wir zum Glueck eingestellt und auch nicht wirklich verwundert, als wir trotz haeufiger Betonung, dass wir in das von uns genannte Hotel wollen, vor einem anderen standen - einer Niederlassung des anderen ;-)  Nun – es brauchte zumindest keine Diskussion davon wieder weg zu kommen … schlussendlich landeten wir im Golden Temple – ein sehr suesses kleines Hotel in dem wir nach wieder einiger Diskussion auch das Zimmer bekamen, welches uns am besten gefallen hat.

Nach noch ein paar weiteren Diskussionen hatten wir auch den Mofafahrern vom Morgen erklaert, dass wir lieber ein Tuc-Tuc am weiteren Tag haben wollten (auch gerne mit einem Verwandten fahren – wir bekamen den kleinen Bruder … naja wer weiss welches Familienverhaeltnis da wirklich herschte) - waren ja zwei Maedels die auch gerne quatschen ;-) … und das geht auf zwei Mofas ja nicht ganz so gut. Also … auf ging es (nach kurzer Preisverhandlung – damit waren aber alle Verhandlungen des Tages abgeschlossen) … kurz nach 9Uhr auf unseren Mofas in Richtung Angkor Tempelanlagen, welches ungefaehr 20 Minuten von dem Stadtzentrum Siem Reap’s entfernt liegt. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 200 qkm wurden nacheinander mehrere Hauptstädte und in deren Zentrum jeweils ein großer Haupttempel errichtet. Bis heute wurden bereits mehr als 1000 Tempel und Heiligtümer unterschiedlichster Größe entdeckt. Hier lebten am Höhepunkt des Khmer Königreiches rund 1 Million Menschen, mehr als in jeder europäischen Stadt dieser Zeit. Schon alleine der Eingangsbereich brachte uns zum Staunen … alte Steine koennen wirklich schoen sein :-)

Eingang nach Angkor Wat Harmonie Vorfreude -) Bayon Tempel

zwei Gesichter Beeindruckende Kleinigkeiten kambodscha-1-166.jpg huhu

Zuerst brachte uns unser Fahrer nach Bayon – berühmt vor allem wegen seiner Türme mit meterhohen aus Stein gemeißelten Gesichtern (von 49 sind noch 37 erhalten). In den vielen Gaengen haben wir es einfach genossen durchzuschlaendern und erstmal ein wenig die Atmosphaere aufzusaugen und somit in Kambodscha anzukommen. Der Tempel verbreitete in uns beiden eine absolute Gelassenheit und die so friedlich wirkenden Gesichter (wer auch immer hier als Vorbild diente – es ist noch nicht geklaert ob es ein Koenig war – muss sehr gluecklich und in sich selbst ruhend gewesen sein) taten ihr uebriges. Nach einer Stunde haben wir diesen Tempel wieder verlassen und gingen zum naechsten gleich ueber die Strasse. Dieser faszinierte auf ganz andere Art und Weise. Phimeanakas und die Terrase der Elephanten erstreckten sich ueber ein grosses Gelaende. Meterlange Eingangsbereiche liessen einen davon traeumen, wie es wohl damals gewesen sein muss auf diese beeindruckenden Anlagen zuzulaufen. Nach einer Ananas waren wir gestaerkt genug um uns von unserem Tuc-Tuc Fahrer zum naechsten Tempel bringen zu lassen.

Detailarbeit Angkor Thom Jahrtausendspiegelbild Judiths neuer Freund Freude 

Nach einem kurzen Stop am Prasat Kravan Tempel ging es weiter zum Preah Khan. Dieser liegt mitten im Wald – man kann einfach nur dasitzen die frische Luft und die einzigartige Umgebung geniessen. Wir sind einfach nur rumgeschlaendert und haben das Ambiente genossen – die vielen Kleinigkeiten die sich im grossen Ueberwaeltigenden verstecken. Dieser Tempel gehoert nicht zu den beruehmtesten und ist deswegen nicht restauriert. Man bekommt deswegen einen super Eindruck wie die Dschungelanlagen ausgesehen haben muessen, bevor Angkor zu einer Haupttouristenattraktion wurde.  Ach da faellt mir noch was ein … vor jedem Tempeleingang gab es einen kleinen Kampf – und zwar mit Kindern die einem was verkaufen wollten – und fuer Judith war das jedes Mal ein grosser Kampf – dieses Mal aber besonders, weil eines der Kinder es geschafft hatte ihr zwei Holz-Armreif zuzustecken und Judith nun gar nicht wusste was sie machen soll. Aber auch diese Situation haben wir meisterlich geloest :-) und konnten uns auf dem Weg zum viel umschwaermten Ta Phrom machen – dem Tempel auf dem viele Wuergefeigen meterhoch wachsen. Mitten in den Tempelanlagen spuerten wir unser Maegen knurren und haben danach erstmal ein gutes Mittagessen zu uns genommen.

Danach ging es dann endlich zum sagenumworbenden Angkor Wat – aber diese Tempelanlage fiel fuer uns so ziemlich ins Wasser … und hat bei uns nur einen kleinen Eindruck hinterlassen. Schon als wir aus unserem Tuk Tuk ausstiegen liessen die Wolken nicht auf das beste Wetter hoffen. Als wir die innere Tempelanlage betreten hatten fing es auf einmal wie aus Eimern an zu schuetten - bis wir die Aussenhalle umlaufen hatten, war die Situation in sofern besser dass wir due knappen Treppen (die sind gar nicht so schlimm wie alle behaupten – nur beim runtergehen beduerfen die ersten Treppen ein wenig Ueberwindung) hochsteigen konnten ohne komplett durchnaesst zu sein und nach einer weiteren halben Stunde hatte es auch aufgehoert. Trotzdem war der Eindruck nicht der gleiche …. bei allen anderen hatten wir Sonnenschein und auch die auf einmal zusammengekommenen Tourimassen vermittelten ein anderes Bild. Der Ausblick war trotzdem sehr schoen und die groesse Angkor Wats liess einen trotz allem staunen.   Zum Abschluss brachte uns unser Fahrer nach Phnom Bakheng – einem Tempel auf einem kleinen Berg den es galt zu erklimmen – naja – ist nicht wirklich hoch – also eigentlich nur ein netter Fussmarsch von 15 Minuten, den aber auch gerne ein Elephant fuer einen fuer 15$ laeuft. Naja – so faul waren wir nicht :-)  Der Sonnenuntergang war ein schoener Abschluss fuer diese Tour.

Zurueck im Hotel, eine Dusche spaeter und irgendwie ziemlich platt sind wir der Empfehlung einer Kollegin gefolgt und in den Dead Fish Tower – ein sehr gemuetliches Restaurant mit gutem Essen. Die Atmosphaere war sehr angenehm und das Essen wirklich gut. Nebenbei wurden typisch kambodische Taenze vorgefuehrt … am meisten war ich vom Fischertanz beeindruckt … ein wirklicher Paarungstanz der irgendwie wenig mit fischen zu tun hatte ;-) Nach dem wir nun auch noch wirklich viel gegessen hatten rief unser Bett noch lauter und der erste – wirklich einfach nur perfekte - Tag Kambodscha war zu Ende. 

Am naechsten Morgen wachten wir auf und hoerten das Regentrommeln auf dem Dach neben uns. Irgendwie immer noch muede (obwohl wir fast acht Stunden Schlaf hatten) machten wir uns fertig und besorgten uns im Haus eigenen Restaurant etwas zum fruehstuecken – Kaffee, Obst, ein Omlett mit Baguett. Gestaerkt und mit Sonnenschein rannten wir auch gleich unserem Tuc-Tuc Fahrer vom Vortag in die Arme. Am Abend zuvor hatten wir ihm versucht zu erklaeren, dass wir noch nicht wissen, was wir am naechsten Tag machen wollen ihn aber rufen lassen wuerden. Irgendwie wollte er das aber nicht so ganz verstanden haben ;-) Wir sind dann mit ihm in Richtung Floating Villages. Auf dem Weg dorthin haben wir einmal einen Stop gemacht, weil alles um uns herum viel zu spannend aussah um einfach dran vorbei zu fahren.

Aus der Stadt raus Es hat geregnet Ueberladen??? Villageleben

Die Floating Villages haben uns nicht wirklich ueberzeugt. Man bezahlt 10$ pro Person und wird dann anderthalb Stunden durch die Gegend gefahren – von einem kleinen netten Boot. Soweit so gut – nur die Haeuser auf dem Wasser sind nicht wirklich was besonders oder gar sehenswert. Nett war es trotzdem – haben mit unseren Bootsfuehrern geschnackt und den Fahrtwind genossen.

Schwimmende Kirche Mama und Kind Unsere Bootsjungs

Judith und ich Rumhaengen -)

Auf dem Hinweg hatte ich schon viele “Restaurants” an der Strassenseite gesehen, in denen viele Haengematten aufgespannt waren. An einem haben wir angehalten uns in eine Haengematte geschmiessen und uebers Leben bei Cola und Fruehlingsrollen philosophiert. Einer der Bootsfahrer hatte uns erzaehlt, dass sein Monatseinkommen 10$ betraegt und damit uns ein bisschen ins Gruebbeln gebracht. Eine Sache war wohl der Kontrast zwischem dem was ein Tourist in zwei Tagen in Kambodscha ausgibt im Vergleich zum Einkommen – auf der anderen Seite aber mal wieder eine doch sehr oft sich wiederholende Feststellung – man trifft doch sehr oft sehr glueckliche Menschen die vergleichsweise mittellos sind. Daraufhin haben wir eine Stunde einfach nur ueber Werte … diskutiert und entspannt. Zurueck am Hotel haben wir beschlossen uns mal Siem Reap selbst zu widmen von dem wir bis dato nicht viel mitbekommen hatten. Wir sind also einmal durch die Stadt – alles sehr ruhig und nichts wirklich herausragendes. Snacks in Form von Muscheln oder Schnecken an der Strasse, Tankstellen mit Cola-Containern, viele Mofafahrer und Judiths Wunsch nach einem T-Shirt mit der Aufschrift “I don’t want a Tuk-Tuk” waren die Highlights. Als wir an einer Strasse mit vielen Massagelaeden ankamen haben wir uns entschlossen uns einmal durchkneten zu lassen – Judith die Fuesse – ich alles :-) Eine Stunde spaeter – noch entspannter – was eigentlich kaum ging – machten wir uns weiter durch die Stadt – und haben den Markt und die Pub-Strasse noch erkundet. Weil es dort wirklich nett war haben wir beschlossen mit einer Dusche ein wenig spaeter zurueck zukehren. Nachdem wir ein Restaurant ausgewaehlt hatten bestellten wir dann das Nationalgericht Amok – sssssssssoooooooooooooooooooooooooooooooooo lecker :-) Koennte locker unter meinen Top 10 landen – nur wo bekomme ich das den nun??? Zur Kueche koennte ich eh noch einiges schreiben … aber das morgen … sonst expandiert dieser Eintrag so sehr, dass keiner von Euch auch nur beim entdecken der Laenge schon erschrickt. Nach dem Essen haben wir uns nochmal in die Haende von Masseuren begeben – extra eine Handmassage gewaehlt, weil wir relativ voll waren – aber wie es so sein soll – als erstes war der Bauch dran – uhhhhhhh … naja … auch der Schmerz verging und die Massage war so gut das ich einfach entspannt mittendrin eingeschlafen bin … Judith hat mir dann danach erzaehlt was passiert ist :-)

Schnecken *yummie* Tankstelle Marktleben

Am naechsten Morgen hiess es leider sehr sehr frueh Abschied nehmen … ich waere nur zu gerne laenger geblieben … und haette noch laenger im Land der Haengematten rumgebaumelt und mich von der relaxten Lebensweise anstecken lassen.

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