Singapore


Jev das FliegengewichtCharlene and I Jev and I

 Sally and me Meine Nachbarquatschtante Jess

 Don unser Kruemmelmonster -) My crazy office

Naja … eigentlich war ja gestern schon mein letzter Tag … aber was soll’s … ist viel zu schoen hier :-) Nein ganz ehrlich … so viel ich mich auch manchmal aufgeregt habe ueber so einiges in der Sternchenfabrik – meine Kollegen waren einfach nur der Hammer und ich freu mich jetzt schon alle eines Tages wieder zu sehen!!!

THX guys for everything!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! You made my everyday 9-6 a really great time :-)

Mein letzter Arbeitstag heute, am Dienstag war ich das letzte Mal mit Sally bei unserem Lieblingsinder, gestern die letzte Ladiesnight im Insomnia, ein letztes Mal chinese Mix gestern, ein letztes meine Power 2 Stunden Spinning am Montag, ein letztes Mal Thekensushi nach dem Sport gesterm, ein letztes Mal Flo sehen gestern (der Faulpelz fliegt naemlich heute nach Bali und dann auch nach Deutschland), ein letztes Mal Wer-ist-als-Erster-fertig am Morgen in der WG spielen, ein letztes Mal mit Juliane in die Sauna gehen morgen, ein letztes Mal sich Morgens erfolgreich ums Buegeln druecken, ein letztes Mal dies … ein letztes Mal das ….

Ganz ehrlich …. so sehr ich mich auch auf Deutschland freue … der Gedanke daran heute auf Arbeit durchzugehen und allen Bye zu sagen, der Gedanke daran Samstag alles in den Kopfer zu verfrachten (Uebergewicht ist vorprogrammiert), der Gedanke daran heute meine letzten Sachen vom Schreibtisch mitzunehmen,  all diese ganz banalen Sachen die den Alltag so ausmachen – alle ein letztes Mal …. fuehlt sich grade einfach nur … (mir fehlt dafuer nicht mal ein richtiges Wort ein) … doof und beschissen … an!  

Mehr in besserer Gemuetsverfassung spaeter …

Ich gebe ja zu, dass ich im Buero immer friere und gerne in der Mittagspause die lauhen Aussentemperaturen geniesse – aber Weihnachtsmusik non-stop von 9-6 auf Arbeit ist einfach nur komisch. Und am besten sind noch meine Kollegen die die Musik summend untermalen :-) Ahhhhhhhhhhhhhhh … ich muss nach Hause …. und ich will endlich auf einen Weihnachtsmarkt Gluehwein trinken und Quarkkeulchen essen (oder was auch immer ungesundes mir grade ueber den Weg laeuft) :-)

Aber ehe es in neun Tagen soweit ist und ich wirklich auf den Weihnachtsmarkt kann, fliege ich heute Abend noch ein letztes Mal ueber’s Wochenende mit Marcus zusammen nach Phuket. Eigentlich hatten wir ja ganz viel vor – aber da wir uns nun gar nicht gekuemmert haben, bin ich mal gespannt was das Wochenende so bringt. Hotel haben wir gestern in einer fuenf Minuten Aktion gebucht, Geld muss ich gleich noch Tauschen und Packen auch … und alles andere werden wir dann sehen :-)

Wuensch Euch allen ein schoenes Wochenende!!!!

Eure sich jeden Tag ein Stueck mehr auf Deutschland freuende Franzi

Scoring 3

Ich bin von 1880 Frauen auf Platz 114 gelaufen :-) Jetzt weiss ich das schon fast 24 Stunden, aber irgendwie scheint es mir mehr wie ein Maerchen :-) Ich glaube dafuer beschenke ich mich jetzt selbst mit einem Kilo Schafskaeeeeeeeeesssssssssseeeeeeeeeeeeee!!!!! :-D

Ich liege grade in meinem Bett und es ist fast 8 Stunden her, dass ich die Ziellinie ueberquert habe – oh man – das war ein Wahnsinnsgefuehl. Auch wenn ich mein Kaeseziel wohl um 3 Minuten verpasst habe (genaueres dazu morgen wenn es die offizielen Zeiten gibt) haette ich vor Glueck einfach nur Weinen koennen. 21.1 km als Morgenlauf (wer sich die Strecke mal anschauen mag – hier kann man mitrennen :-) ) … geschafft und das auf jeden Fall in der ersten Haelfte des Feldes … ein sooooo gigantisches Gefuehl :-) Markus hatte es 10 Minuten vor mir ins Ziel geschafft und empfing mich mit einer Flasche Wasser und einer Riesenumarmung …. ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh GESCHAFFT :-) Dafuer das ich zu meiner Ankunft in Singapore keine 3km haette gut rennen koennen war das einfach nur der WAHNSINN!!! Und das Gefuehl nach dieser Distanz ins Ziel zu laufen ist unbeschreiblich … unbeschreiblich … unbeschreiblich!!! Da tut fuer wenige Sekunden nichts mehr weh und man fuehlt sich wie auf Wolken.

Das Rennen selbst war ok – aber ich haette es mir von der Organisation besser vorgestellt. Das Loslaufen mit 10.000 Leuten war ein tolles Gefuehl, aber unheimlich langsam – ueberhaupt nicht zu schnell wie mir viele zuvor gesagt hatten. Wir sind mehrere Kilometer einfach nur Schlängel gelaufen um einigermassen ein Tempo drauf zu bekommen. Nach fuenf Kilometer ging es dann einigermassen – aber dann hatte ich mein psyisches Tief – wie um Himmels Gottes Willen soll ich bloss 21.1km bei dieser Hitze durchhalten. Ein paar Kilometer weiter kam dann das Schlimmste – die 10km Laeufer und die Marathonläufer wurden alle in einer Bahn von zwei Spuren zusammen gefuegt – wieder Schlaengellauf angesagt. Ab Kilometernummer 11 ging dann alles einigermassen. Meine Psyche wusste das ich schon ueber die Haelfte gelaufen bin und das ich die 10 laeppischen Kilometer nun auch noch schaffe und das Rennerfeld hatte sich auch ein bisschen verteielt … dann hiess es nur noch Rennen … und Freuen (und danach nicht hinsetzen wollen) :-)

Danke allen an dieser Stelle die letzte Nacht mir aus Deutschland Nachrichten geschickt haben und mich unterstuetzt haben – das hat heute Morgen unheimlich gut getan und mich in eine wirklich gute Stimmung versetzt!!! Ihr seid die BESTEN!!!!

Am Mittwoch war es endlich so weit – das viel angekuendigte, viel besprochene und sagenumwobene groesste interne Firmenfest stand vor der Tuer – Dinner & Dance – nach dem Motto ‘Let’s Groove Tonight’ wurden alle Sternchenfabrikmitarbeiter ins Pan Pacific Hotel geladen.

-) Und nochmal drei Cuen Cuen und ihr Mann

Da so ein Abend ja einer gewissen moralischen und kleidungstechnischen Vorbereitung bedarf (zumindest bei meinen Kollegen die alle zum Friseur und Make-up Artist davor gingen) haben wir um 3Uhr alle frei bekommen (nicht das davor gearbeitet wurde – immerhin gab es wichtige Sachen den ganzen Tag zu besprechen – wer sitzt mit wem, passt die Handtasche zu der Kette … und viel Spekulationen ueber das anstehende Event) und konnten uns gebuehrend in Stimmung bringen. Wir Praktis haben uns alle zusammen gegen 7Uhr auf den Weg gemacht und erstmal das Belustigungsprogramm ausserhalb des Saals genossen – neben Getraenken konnte man sich Malen lassen, Preise am Drehrad gewinnen, sich ‘taetowieren’ lassen …

Der Saal Einer unserer Tische Joreen, Lauraine, Sally und ich

 
Lauraine, Jev and Sally  Jev, Charlene und ich Die Sing-Ops Damen

Sally and Ramly Sally und ich Christiane and me

Um 7.30Uhr oeffneten sich dann die Ballraumtüren und der Kampf um die Tische begann. Meine Abteilung hatte vier in unmittelbarer Naehe ergattert und so konnte der Abend beginnen. Nach einer sehr trockenen und in meinen Augen auch sehr unpassenden Rede eines bestimmten Herren der Sternchenfabrik, wurden wir durch den Abend von einem sehr unterhaltsamen Moderator geleitet – der mit vielen Spielchen aber auch als Alleinunterhalter fuer viele viele Lacher gesorgt hat. Das Essen war entgegen aller Berichte aus den letzten Jahren auch sehr gelungen und so war der Abend einfach nur ein Erfolg. Um 23Uhr hoerte das offizielle Program auf und nachdem um Mitternacht auch die Lucky Draw Preise ausgelost waren, lerrte sich der Raum in windeseile. Auch wir haben uns dann langsam auf den Weg nach Hause gemacht … sehr beschwingt von einem wundervollen Abend mit meinen Kollegen, der sicher lange in Erinnerung bleiben wird.

hihi -) Lauraine and me Bye bye

Gestern beim Joggen fiel mir auf, dass ich sogar dass mittlerweile ganz selbstverstaendlich im Linksverkehr mache als ich mich ueber einen Radfahrer aufregte der mir auf der ‘falschen Seite’ entgegen kam … und dabei fiel mir auf, dass ich mich doch an einiges gewoehnt habe, wo ich zum Anfang nur den Kopf drueber geschuettelt habe …

1) Wir haben doch in Deutschland auch Linksverkehr.

2) Ich weiss in jedem Foodcourt mein Lieblingsessen.

3) Man kann zu jedem Essen Chilli und Soyasosse gebrauchen.

4) Dank meinen Kollegen weiss ich immer wo es wieviel Prozent Rabatt gibt.

5) E-mails/ SMS bestehen nur noch aus Abkuerzungen oder gar einem Wort – CAN!!!

6) 27 Grad sind ganz schoen kalt.

7) Billigwein fuer 10Euro ist wirklich ein Schnaeppchen.

8 ) Kaugummi – was war das nochmal?

9) Die Laufgeschwindigkeit von 4km/h ist doch absolut perfekt um noch ein paar Minuten laenger auf dem Weg wo auch immer hin zu quatschen.

10) Shoppen und Mittagspause sind Synonyme.

11) Man kann schon mal durch den halben Staat joggen.

12) Ich koennte mich tagelang ueber Essen unterhalten.

13) Ameisen sind ernstzunehmende Feinde.

14) Die laengste Schlange bedeutet immer, dass es das Beste gibt – also anstellen.

15) Ein Arbeitstag kann nur daraus bestehen, die Sitzordnung fuer Dinner&Dance auszumachen.

16) Bollywood Musik ist gute Partymucke.

17) Wie kann ich in dieser ohne Prata/Naan ueberleben?

18) Der Staat ist fuer die Dauerunterhaltung seiner Mitbewohner verantwortlich.

19) Jeder Einwohner hat die Chance fuer seine Dienste im Land ausgezeichnet zu werden und den Praesidenten zu treffen.

20) Socialising auf Arbeit kann mehrere Stunden der Arbeitszeit einnehmen.

21) Es gibt immer wenigstens vier Starbucks in Laufdistanz.

..) Lah lah lah lah … :-)

Eure halb-eingebuergerte Franzi

P.S. Was aber den grossen Unterschied macht – und auch noch nach Jahren machen wuerde :-)

1) Ich mag immer noch Creme ohne Whiteningzusatz.

2) Malaysia ist nicht gefaehrlich und ich denke nicht dass sie jeden Menschen der diese Grenze ueberquert ueberfallen.

3) Ich habe keine Angst vor Terroranschlaegen, weil ich in einem Tower arbeite.

4) Ich mag immer noch Menschen die mehr als zwei Gesichtsausdruecke in ihre Kommunikation einfliessen lassen.

5) Ich liebe dunkeles Brot.

6) Ich denke nicht, dass die Regierung hier ALLES richtig macht.

7) Ich verbringe meine Wochenenden nicht in Shoppingmalls.

8 ) Durians stinken immer noch.

9) Reisen tut nicht weh.

10) Sonne ist etwas Schoenes und nichts von dem man sich verstecken muesste.

11) Ich denke nicht das ein Hotelzimmer, Sushi und gruener Tee eine gute Grundlage fuer einen gelungenen Junggesellenabschied sind.

Fuer meine Mitbewohner, die diesen Anblick JEDEN Morgen verschlafen :-)

Sunrise 1

Sunrise 2

Sunrise 3

Ob uns Chutney’s als ’Werbedamen’ einstellen wuerde???? Nehmen auch Naturalien als Bezahlung entgegen … :-)

Yummie Curry Cracy for Curry Naan Naan Naan

Und schon wieder ist es vorbei … aber schoen, entspannt und gemuetlich war es mal wieder :-)  

 Freitag fing schon mal sehr lustig an – wir waren Mittags beim Japaner Charlene’s B’day zelebrieren – war einfach nur super lustig mit meinen drei Damen – hatte auch alle Zugaben die eine Frauenquatschrunde so braucht - gutes Essen, vier Damen in ihren besten Jahren, gute Vorwochenendsstimmung und einen Menge Redebedarf :-) Und so haben wir uns an die singaporischen Mittagszeiten gehalten (aus eins mach zwei – uebersetzt – anstatt einer Stunde Mittagspause gab es zwei) und uns gegenseitig alle up-to-date gebracht :-)

Sally and Jev Charlene and I Small Jev with the big spoon The four of us

Abends gab es nur Sport, in der WG kochen und dann endlich mal mein Zimmer auf Vordermann bringen – das hatte es sowas von dringend noetig :-) Spaet ist es wie immer trotzdem geworden und als mich Andreas am naechsten Morgen um 9Uhr weckte fuehlte ich mich so als waere ich grade erst eingeschlafen. Naja – auf gings – erst lecker fruehstuecken bei meiner Lieblings-Kaffee-Zubereitungs-Company, dann eine Stunde an den Pool zum Verdauen und danach hiess es bei traumhaft schoenem Wetter 17km laufen – oh man waren wir fertig danach – es war einfach nur sooooooooo warm!!!! Aber Spass hat es trotzdem gemacht (auch wenn das einige Leute bezweifeln) :-) Danach war aber irgendwie der Tag gelaufen – ich nochmal an den Pool, Abends ein bisschen durch die Stadt, wieder kochen und meine Kraft hielt mich noch bis 22Uhr wach … dann war alles vorbei :-) Dafuer war ich am naechsten Tag wieder fit wie ein junges Reh – es gab wieder leckeren Kaffee und dann ging es los im Zehnertrup (diesmal im Sinne der Deutsch-Niederlaendischen Voelkerverstaendigung) Richtung Bukit Timah – den hoechsten Punkt Singapore’s - also es ist das hoechste Huegelchen Singapore’s mit seinen stolzen 164 Metern. Dem entsprechend waren die Wanderrouten auch relativ kurz – nett war es aber trotzdem – und so einen Regenwald nur 10km vom Financial District entfernt zu haben, ist wirklich eine Seltenheit – wie mein schlauer Mitbewohner ;-)  uns mitteilte, gibt es nur noch zwei andere Staedte die aehnliches zu bieten haben. Da der Regenwald doch gut fuers Schwitzen gesorgt hat, haben Nina, Angela und ich gleich nach der Rueckkehr ins  Plazagefilde beschlossen, noch eine Runde joggen zu gehen – wenn man halt schon einmal schwitzt ;-)

Auf in den Urwald Ganz schoen warm … Mittendrin Tarzan-Versuch 1

 Tarzan-Versuch 2 -) Alles gruen Drei stolze Huegelbesteiger So kuemmert man sich im Visitors Center

Angela und ich haben uns dann fuer all unsere Muehen noch belohnt und sind Abends mit Sean zu einem super leckerem Seafood Restaurant in Geylang (ich erwaehne auch gar nicht richtig, dass es nun auch Sean’s letzter Abend war :-( ). Die erste nette Begebenheit war, dass sie uns ganz selbstverstaendlich zweimal Besteck und einmal Staebchen brachten – Blondinen koennen halt nicht mit Staebchen umgehen :-) Naja … aufgrund der vorhandenen Sprachbarriere (in dem Restaurant sprachen von den tausenden von Angestellten (das war ungelogen ein ganzer Ruddel an Menschen denen verschiedeste Kompetenzen zugewiesen waren – nur Bestellen, nur kassieren, nur Tisch abraeumen, nur Tisch decken … da waere Taylor stolz gewesen ;-) ) nur wenige Englisch) wurde uns auch erstmal nur Bier und Wasser angeboten … aber die Speisekarte gab dann einiges mehr her. Ohne ein Vorstellung was uns erwartet haben wir Chilli-Crab, Sweet&Sour Fish und Ceral Shrimps bestellt – eine halbe Stunde spaeter wussten wir nicht wie wir all das Essen auf unserem Tisch arrangieren sollen – der Sweet&Sour Fish war ein ganzer, der Shrimps Teller riesig und von der Krabe sprechen wir mal lieber gar nicht … und dann ging es los … bis wir irgendwann alle nur noch da sassen und nicht mehr konnten – und dann gab es noch so leckeren Nachtisch :-) Gegen 11Uhr rollten wir dann wieder ins Plaza und damit auch mehr oder weniger direkt ins Bett.  

Besteckaufteilung nach Herkunft Sean’s letztes Abendmahl Chilly-crab for Sean -)

Und so steht schon wieder eine neue Woche an … diesmal wohl mit viel Laufen (naechste Woche darf ich ja nicht mehr :-( ), einer chinesischen Hochzeit, mediteranem Kochen, Dinner and Dance Sachen besorgen …

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