July 2006


Nach zwei Staedteerkundungswochenenden war dieses Wochenende mal endlich Erholung angesagt – und so ging es sehr erholsam um 4Uhr Morgens am Plaza auf in Richtung Tioman Island. Tioman ist eine kleine (naja wenn man es mit Pulau Besar vergleicht, wo ich am zweiten Wochenende meines Aufenthaltes verweilte, ist sie vergleichsweise riesig – 39km lang und 12km breit im Vergleich zu 5km lang und 2km breit) malaiische Insel im Suedchinesischen Meer 50km oestlich vom Festland. In den 70iger Jahren wurde Tioman als unberuehrtes Paradies aufgetan und wurde seit dem von Touristen ueberschwemmt – so dieses Wochenende auch von uns :-)

Um 7Uhr Morgens erreichten wir Mersing Ferrystation, wo ich leider gleich feststellen musste das meine Kamera, mein materialistisches Ein-und-Alles :-) , nicht funktioniert. Sie hatte sich am Abend zuvor bei einer chinesischen Theaterauffuehrung in Singapores Strassen aufgehangen (ob hier A und B etwas miteinander zu tun haben bleibt im Dunkeln ;-) ) und wohl die Batterie entleert. Erst etwas bedrueckt keine 800 Fotos (oder so aehnlich) machen zu koennen verflog meine “schlechte” Laune (und meine Besorgnis, ob doch irgendwas Schlimmeres mit meinem Schmuckstueck sei) als wir in unserem Resort auf Tioman ankamen.

Vorfreude -) Endlich am Strand Lizzard

Da wir aufgrund des fruehen Aufstehens alle wirklich muede waren haben wir uns vom Towel Cabana Handtuecher besorgt und uns an den herlichen Strand in die Sonne gelegt und etwas Kraft fuer Nachmittagsaktivitaeten gesammelt. Einige von uns sind zu einer kleinen Insel schnorcheln gefahren und wir haben uns zu fuenft ein paar Kajaks geschnappt und sind auf dem Suedchinesischen Meer rumgepaddelt. Nur gut das wir nicht all zu weit fahren wollten, denn Arnd und ich waeren wohl eher Weltmeister im Zick-Zackfahren geworden als alles andere :-) Abends haben wir uns den Bauch bei einem BBQ-Buffet – vollgeschlagen …. mmmmmhhhhh …. lecker lecker Satay-Spiesschen :-D Dazu gab es Life-Musik von einer die Huefte schwingenden Dame die sicher mehrere Einnahmequellen hat ;-) . Am Abend haben wir die traumhafte Kulisse von Sternen, Strand, Meerrauschen und Palmen-im-Wind-Rauschen genossen und sind alle zufrieden ins Bett gegangen.

Sunset 1 Sunset 2 Typisch Frau - so viel Sonnenuntergangsbilder :-) Vier zur happy Hour im Paradies

Am naechsten Morgen wartete Lisa schon ganz ungeduldig um 9Uhr vor unserem Challet, weil sie das Fruehstuecksbuffet pluendern gehen wollte. Nach 10 Minuten hatte sie uns auch alle soweit – und so haben wir uns den angebotenen Fast-Koestlichkeiten hingegeben (ich glaube sie hatten super asiatisches Fruehstueck gemacht, aber leider hatte ich einfach keine Lust auf gebratene Nudeln oder Reis mit Fleisch – und den Rest konnten sie leider nur so lala – aber bei Obst kann man ja selten was falsch machen :-) ). Nach ein wenig Staerkung haben wir uns auf Fahrraeder geschwungen, um etwas die naehere Umgebung zu erkunden. Zunaechst sind wir an einem traumhaft schoenen langen weissen Sandstrand gelandet – doch dann war auch schon das Ende des Paradieses erreicht und wir hatten die “Muellverbrennungsanlage” erreicht. Hier wurde einfach alles verbrannt und viele Affen und Lizzards schienen hier Nahrung (ich hatte keine Ahnung, dass sie auch Plastik verspeisen) zu finden. Da diese Tiere unsere Neugier auf sich zogen verweilten wir ein paar Minuten hier bis auf einmal der Leitaffe zickig wurde. Nach einem kurzer Herzstillstand, mich hat noch nie ein Affe angeschrien, hiess es nur noch Fahrraeder schnappen und weg – ich hatte bis jetzt nichts Gutes ueber genervte Affen gehoert und so hielt ich einen Rueckzug fuer clever. Leider war damit die Route Richtung Sueden schon erschlagen – also auf zurueck Richtung Hotel, daran vorbei und hoch den Berg vor dem wir uns eigentlich druecken wollten (da stand was von 10% Steigung, aber es fuehlte sich wie wenigstens 20% an). Ganz ohne Bier haben wir diese Bergetape erfolgreich ueberstanden und kamen ins nahegelegene Dorf wo wir uns noch eine Weile aufgehalten haben. Nachdem wir ziemlich fertig (2,5 Stunden Fahrradfahren ist in den Tropen einfach doch was anderes als zu Hause ne Fahrradtour machen) wieder im Resort angekommen sind hat der Strand schon laut nach uns gerufen. Ich habe mir noch Schnorchel und Flossen ausgeliehen und habe die Kuestennaehe erschnorchelt :-) Es war unheimlich beeindruckend in diese Welt abzutauchen – viele grosse und kleine, vor allem bunte, Fische, Koralenriffe und eine grosse im Wasser schwebende Schildkroete zu sehen. Leider war dann nur noch Zeit um ein bisschen trocken zu werden und dann ging es schon wieder Richtung Singapore.

Laedt zum Trauemen ein -) und und und ... :-) -)

Lizzard auf der Muellverbrennungsanlage kein schoenes zu Hause ungesundes Fruehstueck Paradiesende 

-) Regeln im Dorf Mein naechstes Unternehmen Berg erklommen

 Promenade Ausblick  -)

Das war nun schon mein siebtentes Wochenende in Singapore – da ich fernab verbracht habe, werde ich das naechste nutzen um mal ein bisschen besser Singapore kennenzulernen (und neue Reiseziele auszukundschaften :-) ).

Manchmal haben Leute einfach ein unglaubliches Geschick Orte zu beschreiben. Als ich heute diesen Artikel  http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,427645,00.html auf Spiegel online gefunden habe, musste ich doch sehr schmunzeln. Da beschreibt jemand auf unheimlich schoene und treffende Art und Weise die Strasse in der wir in Bangkok am letzten Wochenende gewohnt haben :-)

Viel Spass beim Lesen :-)

Bevor es nun in naechste Wochenende geht hier noch der Bericht vom letzten :-)

Letztes Wochenende hat es uns nach Bangkok getrieben. Um 18Uhr Ortszeit hob super puenktlich unser Billigflieger von Tiger Airways ab und brachte uns zu unserem Wochenendsziel. Dort angekommen haben wir uns erstmal von einem Taxifahrer leicht abzocken lassen (handelte sich zum Glueck nur um einen Euro) – irgendwie haben wir in unserer Vorfreude und mit nicht geschultem Thai-Englisch-Ohren nicht verstanden, dass er das Taxometer ausmacht und einen Festpreis wollte – und haben dann unser Zimmer bezogen. Das war bei weitem nicht so abendteuerlich wie das Sama Sama, aber lud auch nicht grade zum Verweilen ein (was bei 4Euro die Nacht auch ok ist). Deswegen haben wir uns gleich auf den Weg gemacht und die Backpackerstrasse Bangkoks erkundet.

Im Flugzeug Backpacker Strasse - Kaoshan Road Essen auf Raedern Nice Ladies

Spaeter haben wir uns von einem Tuck Tuck Fahrer (das ist ein wirklicher Spass :-) ) zum Padong Market bringen lassen wo man vor allem gut Fakesachen einkaufen und rot angeleuchtete Nachtclubs besuchen kann. Von dort aus sind wir zum State Tower, von dem uns jeder, der Bangkok besucht hat, vorgeschwaermt hat. Auf unserem Weg dorthin haben wir unser erstes thailaendisches Essen gekostet und waren mal wieder sehr angetan … lecker lecker Thai-Suppe. Im 63ten Stock des State Towers angekommen faengt es wirklich im Bauch an zu kribbeln … man betritt eine Terrasse und sieht wie einige Stufen entfernt von einem, sich eine Skybar in den Himmel bettet. Das sieht einfach nur wahnsinnig doll. Leider darf man von der spektakulaeren Seite aus “Sicherheitsgruenden” keine Bilder machen – aber wir haben erstmal dort gestanden und einfach nur gestaunt. Deutschen Sicherheitsanspruechen genuegt das ganze sicher nicht und es ist wohl auch nicht der schoenste Ort fuer Menschen mit Hoehenangst … aber ansonsten ist es einfach nur atemberaubend.

Sirocco Bar Ausblick vom State Tower

Am naechsten Morgen wollten wir uns die touristischen Highlights Bangkoks vornehmen. Leider haben wir uns erstmal so verlaufen, dass wir erst nach zwei Stunden die zehn Minuten entfernten Sehnsehnwuerdigkeiten erreicht hatten :-) . Dafuer sind wir ein bisschen durch Bangkoks Gassen gestrochelt und haben einfach nur das Leben auf uns wirken lassen.

Strassenwerkstatt Leben in mitten der Stadt Tempel Spiegel fuer Asiaten

Endlich am Ziel standen wir vor zwei wirklichen Prachtbauten. Der Wah Prat Kaew (Tempel des Smaragd-Buddha) ist der Tempel des Koenigs im Koenigspalast und ist ebendso wie der Koenigspalast selbst ein absoluter Prachtbau. Das Areal umfasst fast 95 Quadrathektar und so haben wir eine Weile gebraucht um alles zu sehen.

Spaeter haben wir zusammen mit dem Chaotentrupp aus Singapore eine Flussfahrt unternommen und den Wat Pho (Tempel des Liegenden Buddha) besichtigt. Eine Flussfahrt gehoert im Venedig Asiens sicher mit dazu – fand ich aber ehrlich gesagt nicht so interessant. Man hat viele Haeuser zu sehen bekommen und viele Kinder die im dreckigen Chao Phraya Strom baden gehen – sehr typische Touristenbilder. Die folgende Tuck-Tuck Fahrt zu fuenft war da schon ein Erlebnis anderer Art – unser Fahrer legte die Strecke unter Beifall der verrueckten Mitfahrer in Rekordzeit zurueck und verdiente sich eine goldene Nase. Unser Ziel der Wat Pho ist schon sehr beeindruckend. Mit seinen 46 Metern Laenge und 15 Metern Hoehe ist es eine weitere sehenswerte Attraktion Bangkoks.
TucTuc fahren zu fuenft I TucTuc fahren zu Fuenft II TucTuc Fahrer Gruppenfoto

Gruppenfoto Wat Po Wat Pho III Wat Pho II Sunset in Bangkok

Danach ging es erstmal zurueck in Hostel – wir alle brauchten dringend eine Dusche bei diesen Schweisstreibenden Temperaturen bevor es auf ins Nachtleben ging. Unsere Abendstation war diesmal die Skybar des Banyan Tree Hotels, welche dem State Tower um nichts nachsteht (ausser den Ueberraschungsmoment des ersten Abends). Eigentlich waren wir hier mit den anderen verabredet … aber was soll man mehr sagen als Chaotentrupp :-)

Am naechsten Morgen haben wir etwas spaeter als geplant (ich hatte vergessen den Wecker zu stellen) den Chatuchak Wochenendmarkt im Norden Bangkoks. Dieser Markt ist einfach nur riesig und man bekommt alles hier … Wohnungseinrichtung, dazu einen neu gefuellten Kleiderschrank, Gewuerze, Kunstartikel, Essen, 2nd Hand Artikel … fuer Shoppingsuechtige sicher ein Ort an dem man ein ganzes Wochenende zubringen kann. Da wir leider nicht so viel Zeit hatten sind wir gegen Mittag zurueck in die Stadt ins Little India Bangkoks. Der Markt der sich hier durch die Strassen schlaengelte wurde von dem Chinatowns gefolgt. Wir sind einfach immer weiter bis wir am bekanntesten buddistischen Tempel Bangkoks angekommen sind. Dieser ist nicht grade unheimlich schoen, aber hochfrequentiert und somit durchaus sehenswert. Auf unserem Weg zurueck zum Hostel haben wir nochmal lecker Curry gegessen und sind um 20Uhr Abends wieder in unseren Flieger gestiegen. Auch dieses Wochenende war rundum gelungen, aber eigentlich braeuchte man bei weitem mehr Zeit um Bangkok zu erkunden und ein ausgewogenes Bild zu bekommen.

Eitel, eitel :-) At the Indian market Chinatown market Spiesschenmumplerin

Am Freitag vor zwei Wochen durfte ich schon um 15Uhr die Arbeit verlassen, um eine Stunde spaeter mit dem Bus Richtung Melakka fahren zu koennen. Da wir nicht den stark frequentierten Grenzuebergang genommen haben, ging das diesmal alles sehr schnell und wir hatten vor 21Uhr unser 200km nordwestlich liegendes Ziel erreicht (jaja – da fragt sich der Deutsche-Autobahn-gewoehnte Fahrer warum man fuer 200km 4,5 Stunden braucht – aber ich sag Euch – das war schneller als gedacht :-) – man hatte uns gesagt, die Fahrt wuerde sechs Stunden dauern) und haben unsere abentuererliche Unterkunft das Sama Sama aufgesucht. Man bekommt hier fuer 3Euro die Nacht ein sauberes, mit Liegen ausgestattes Zimmer, ohne Fenster, mit Schlauchduschen, leider ohne Klimaanlage (was bei den Wetterverhaeltnissen meist unangenehm ist) und leider mit stinkenden Toiletten. Das Haus ist komplett offen und im Innenhof befindet sich ein kleiner Dschungel. Da es uns nicht unbedingt in unserer Unterkunft hielt sind wir gleich zum Nachtmarkt der uns auch gleich viel mehr zugesagt hat … da hat man sich fast wieder wie in China gefuehlt. Auf dem Marktplatz gab es Karaoke fuer alle (die Vortragenden waren leider nicht bessere Saenger als ich es bin, so dass wir gleich weitergezogen sind :-) ), es wurde ueberall getanzt und es gab tausende Sachen zu essen. Wir sind dann einfach noch ein bisschen durch die Strassen gezogen und haben noch den Mitternachts-Schweine Transport bei uns um die Ecke beobachtet und sind dann ziemlich kaputt ins Bett gefallen.

Sama Sama Nachtmarkt Melakka Sooooo warm Karaokemarktplatz Schwein um Mitternacht

Um 6Uhr am naechsten Morgen standen wir im Bett – aus nur wenigen Metern Entfernung sprach der Iman sein Gebet und wie schon erwaehnt – es gab leider keine Fenster. Nachdem das Herz aufhoerte vor Schreck zu rassen, haben wir noch versucht ein bisschen zu schlummern … aber bei den Temperaturen, ohne Klimaanlage und der Geraeuschkulisse (wir waren mitten in Chinatown und die Einwohner hier stehen ja gewoehnlich etwas frueher auf als wir) haben wir diesen Versuch schnell wieder aufgegeben. Also auf unter den kalten-Wasser-spuckenden Schlauch und ab ins Leben. Nachdem wir etwas verschlafen durch Chinatown getrottet sind haben wir uns entschlossen Kaffee und leckeres Baguette zu fruehstuecken. Das kam uns mehr als unsere Uebernachtung :-) … war aber auch dringend notwendig. Da das kleine Melakka (ungefaehr 370.000 Einwohner) von verschiedensten Kulturen gepraegt ist, haben wir uns zunaechst auf ins Kolonialviertel gemacht und einen kleinen Huegel (der bei den Temperaturen riesig erschien) erklommen und auf dem sich eine alte Ruine befand. Danach sind wir noch durch den indisch gepraegten Teil der Stadt und dann zum Busbahnhof um nach Kuala Lumpur zu kommen. Leider lassen sich all die kleinen Strassenerlebnisse so schlecht in Worte fassen, aber Arnd und ich waren super beeindruckt von der Freundlichkeit der Einwohner Melakkas. Da wirklich ein Grossteil des Lebens sich auf der Strasse abspielt, wurden wir sehr oft angesprochen und oft haben uns die Leute erklaert was sie grade machen (so wissen wir jetzt zum Beispiel wie Teig fuer Fruehlingsrollen gemacht wird). Wir haben uns in der Stadt mit den kitschigsten Rikschas wirklich sehr wohl gefuehlt.

Schwein-klein am naechsten Morgen Stadthues Drei Damen vom Grill Rikscha

Zwanzig Minuten nach dem wir am Busbahnhof angekommen waren sassen wir auch schon in einem Gefaehrt und gute drei Stunden spaeter hatten wir ein Zimmer in Malaysias Metropole Nr. 1 gefunden (diesmal mit Fenster und Klimaanlage) und haben uns auf den Weg gemacht die naechste Stadt zu erkunden. Erstmal wollten wir ganz unbedingt zu den Petrona Towers und ich habe mich wie ein kleines Kind gefreut als die weltgroessten Zwillingstuerme auf einmal wirklich vor mir standen :-) Das sieht schon einfach nur beeindruckend aus, wenn sich die Zwillingstuerme so vor einem erheben. Nach dem ich eine Stunde rumgestaunt hatte, sind wir zum Nachtmarkt in Little India. Davor haben wir noch sehr lecker in einem indischen Restaurant gegessen (unter anderem ein Knoblauch-Rotti wo mein Papa stolz drauf gewesen waere – es war schwer zu sagen, ob Teig oder Knoblauchstuecken der Hauptbestandteil war). Eigentlich haetten wir das nicht machen sollen, da wir auf dem Nachtmarkt einfach zieg Sachen gefunden haben die wir gerne gekostet haetten. Einige haben wir auch noch versucht, aber dann waren wir irgendwann dem Platzen doch zu nah und wir haben uns auf das Ankucken beschraenkt. Auf dem Fake-Markt der sich auf einmal in Chinatown vor uns erschreckte haben wir dann noch ein paar Leute aus Singapore getroffen und uns mit ihnen fuer spaeter in der Luna Bar verabredet. Dort sind wir ca. um 1Uhr angekommen und haben ein weiteres Mal an diesem Tag gestaunt :-) Die Luna Bar ist eine Skybar im 36ten Stock mit Swimmingpool und Blick auf die Petronas Tower … sehr schick und wahnsinnig gemuetlich. Dort haben wir dann noch mehr Leute aus Singapore getroffen (man koennte jetzt vermuten das waere ein typischer Touriplatz ;-) ) und diesen traumhaft schoenen Tag ausklingen lassen.

Am Sonntag Morgen haben wir es gegen 10Uhr aus dem Hotel geschafft und sind noch einmal zu den Petronas Towers um sie auch bei Tageslicht bestaunen zu koennen. Da “klein Franzi” (manchmal bin ich halt stur) unbedingt mal mit der Mono-Rail Bahn fahren wollte sind wir dann los in Richtung Entstation und da ausgestiegen wo es von oben am Spannesten aussah. Da hatten wir mit unserer Wahl auch richtig Glueck – wir sind auf einem riesig grossen Wetmarket gelandet, wo die Leute so unglaublich freundlich und herzlich waren dass ich am liebsten gleich nach KL umgesiedelt waere. Da man von dort aus ganz gut die Wahrzeichen der Stadt sehen konnte sind wir einfach unserer Nase nach durch ein paar kleine Wohnviertel zurueck in die Stadtzentrum gelaufen.

Wetmarket Neue Freunde Bananenlager Franzi verhuellt

In Little India haben wir uns die Silk Strasse angeschaut wo es Tuecher ueber Tuecher gab und eine Menge Menschen Sonntagnachmittags unterwegs waren. Unser Hunger trieb uns dann zum naehsten Araber … mmmhhh das war mal wieder lecker lecker. Danach haben wir uns das Kolonialviertel und Chinatown vorgenommen und einige der typischen Sehnswuerdigkeiten, wie den Merdeka Square und das Sultan Abdul Samad Building, betrachtet. Zum ersten Mal in meinem Leben waren wir in einem Tempel in dem sich alle weibliche Besucher verhuellen mussten. Fuer den Schluss hatten wir uns den Besuch auf dem Menera KL Tower aufgehoben von dem man rund ueber KL schauen kann. Unser Weg dorthin fuehrte durch einen kleinen Dschungel mit tausenden (so schien es) von Treppen. Nach einer Haengebruecke hatten wir endlich unser Ziel erreicht. Der KL Tower ist mit 421 Metern Hoehe einer der hoechsten Fernsehtuerme der Welt. Die Aussicht ist wirklich spektakulaer – KL wirkt wenn man sich in der Stadt befindet gar nicht so gross, aber wenn man dort oben steht bekommt man einen guten Blick dafuer, wie weit sich die Hauptstadt Malaysias mit ihren 1,45 Millionen Einwohnern erschreckt. Der perfekte Ausklang fuer dieses wirklich gelungene Wochenende war ein Mojito in der Luna Bar die sich auf dem Rueckweg zu unserem Hostel befand. Diese ist bei Sonnenuntergang sogar noch ein bisschen beeindruckender als am Abend. Um 9Uhr Abens sassen wir dann in unserem Super-Komfort Bus (da waren die Liegen besser als die Betten im Sama-Sama :-) ) und traffen um 3Uhr Morgens wieder in Singapore ein. Voller Bilder im Kopf (und zugegebener Weise auch 800 auf der Kamera) und sehr beeindruckt von dem was wir gesehen hatten und den Menschen denen wir begegnet sind, bin ich so in eine neue Woche in Singapore gestartet.

Pool der Luna Bar Franzi in der Luna Bar Arnd in der Luna Bar Blick vom KL Tower

 Red Carpet   -)   On my way ...    

Jetzt habe ich einen guten Monat mit mir gerungen, ob ich einen Blog aufmachen soll oder nicht … aber beim Schreiben meines zweiten Reiseberichts fiel mir auf, dass ich einfach beim besten Willen nicht alles dort unterbekomme woran ich Euch gerne teilhaben lassen wuerde. So werde ich jetzt hier meine letzten beiden Wochenenden nochmal Revue passieren lassen und Euch dann auf dem laufenden halten was so tagtaeglich hier in Asien Light passiert.

 Ich freu mich auf viele Kommentare und hoffe ihr habt viel Spass beim Bilder anschauen und stoebern.

 Eure Franzi